Was im DNG steckt
Der Konverter übernimmt die Sensordaten genau so aus der RAW-Datei, wie die Kamera sie aufgezeichnet hat, verlustfrei komprimiert: jeden Bildpunkt, dazu das Farbfiltermuster (Bayer oder Fujifilms X-Trans mit 6×6-Muster), Schwarz- und Weißwert, die Farbmatrix der Kamera, den Weißabgleich der Aufnahme, die Ausrichtung, das eingebettete JPEG-Vorschaubild der Kamera und die Aufnahmedaten (Kamera, Objektiv, Belichtung, Datum). Entwickelt wird nichts, also wird auch nichts für Sie entschieden: Lightroom oder Camera Raw entwickelt das DNG genauso wie die Originaldatei.
Geprüft haben wir das an zwölf RAW-Dateien aus zwölf verschiedenen Kameras, von einer Canon 6D über eine Fujifilm mit X-Trans bis zu einem iPhone: Beim erneuten Einlesen enthält jedes DNG dieselben Sensorwerte, Bit für Bit, und denselben Schwarz- und Weißwert, dieselbe Farbmatrix, denselben Weißabgleich und dieselbe Ausrichtung wie die Ausgangsdatei.
RAW hier in DNG umwandeln
- Ziehen Sie eine oder mehrere RAW-Dateien in den Konverter, oder wählen Sie sie aus.
- Lassen Sie unter „Speichern als“ DNG ausgewählt.
- Klicken Sie auf „Konvertieren“. Jedes DNG lässt sich herunterladen, sobald es fertig ist; alternativ laden Sie alle zusammen als ZIP herunter.
Was der Konverter nicht kann
- DNG-Dateien von Fujifilm-Kameras mit X-Trans-Sensor sind etwa 40 % größer als die RAF-Datei; bei Bayer-Sensoren ist das DNG etwa so groß wie die RAW-Datei.
- Keine Objektivkorrekturdaten: Korrekturen, die eine Kamera für ihr eigenes JPEG speichert, werden nicht ins DNG übernommen; die Objektivprofilkorrekturen von Lightroom funktionieren wie gewohnt.
- Apple ProRAW und andere bereits entwickelte (lineare) DNG-Dateien sowie Dateien von Foveon- und Vierfarbsensoren werden mit Angabe des Grundes abgelehnt.
- Herstellerdaten (Maker Notes) und der Aufnahmeort werden nicht übernommen.
Lieber ein fertiges Bild als ein RAW? Wählen Sie im selben Konverter JPG oder TIFF, oder wechseln Sie zum Konverter „RAW in JPG“.