Konverter

ARW in JPG umwandeln

Sony-ARW-Dateien im Browser in JPG oder 16-Bit-TIFF in voller Auflösung umwandeln. Das eingebettete JPEG ist meist klein; hier wird das RAW entwickelt.

Konverter

ARW in JPG, auf diesem Computer

Die Dateien werden in diesem Browser-Tab gelesen und konvertiert. Nichts wird hochgeladen; die einzige Grenze setzt der Arbeitsspeicher Ihres Computers.

      So entsteht das Bild

      Beim Entwickeln wird jeder Bildpunkt des Sensors gelesen. Das Kamera-JPEG ist das Bild, das die Kamera beim Auslösen selbst erzeugt hat.

      Speichern als

      TIFF speichert 16 Bit pro Kanal für die Weiterbearbeitung; die Datei ist etwa sechsmal so groß wie die RAW-Datei. DNG übernimmt die Sensordaten unverändert – für Programme, die Ihre Kamera nicht unterstützen.

      Bildwirkung

      Was eine ARW-Datei ist

      ARW (Sony Alpha RAW) ist das RAW-Format der Sony-Alpha-Systemkameras, der SLT-Modelle und der RX-Kompaktkameras. Es ist TIFF-basiert und liegt verlustbehaftet komprimiert (im 11+7-Bit-Verfahren), unkomprimiert oder – bei neueren Modellen – verlustfrei komprimiert vor.

      ARW schreiben unter anderem diese Kameras: A7 III, A7 IV, A7R III, A7R IV, A7R V, A7S III, A6000, A6100, A6400, A6600, A6700, A1, A9, ZV-E10, RX100-Serie.

      Das JPEG in einer ARW-Datei

      Eine ARW-Datei enthält auch das JPEG, das die Kamera erzeugt hat, allerdings nur klein: 1616 × 1080 bei einer A7 II; für ein Bild in voller Größe lassen Sie „RAW entwickeln“ ausgewählt. Weil das eingebettete JPEG klein ist, liefert „JPEG der Kamera verwenden“ bei älteren Modellen ein Bild mit unter 2 Megapixeln statt der vollen Sensorauflösung (24 Megapixel bei der A7 II).

      ARW hier in JPG umwandeln

      1. Legen Sie eine oder viele ARW-Dateien auf dem Konverter ab oder wählen Sie sie aus.
      2. Lassen Sie „RAW entwickeln“ für die volle Sensorauflösung ausgewählt, oder wählen Sie „JPEG der Kamera verwenden“, um genau den Look der Kamera zu erhalten.
      3. Wählen Sie JPG (und die Qualität) oder ein 16-Bit-TIFF, die Größe und, falls die Belichtung der Kamera nicht passt, die Helligkeit.
      4. Klicken Sie auf „Konvertieren“. Jede Datei lässt sich herunterladen, sobald sie fertig ist; alternativ laden Sie alle zusammen als ZIP herunter.

      Was der Konverter nicht kann

      • Keine Objektivkorrekturen: Verzeichnung und Vignettierung, die die Kamera in ihrem eigenen JPEG korrigiert, bleiben im entwickelten Bild (am deutlichsten bei Micro Four Thirds).
      • Keine Schärfung und keine Rauschminderung: Das entwickelte Bild zeigt, was der Sensor aufgenommen hat, und wirkt in der 100-%-Ansicht weicher und stärker verrauscht als ein Kamera-JPEG.
      • Keine Bildstile oder Filmsimulationen: Die entwickelten Farben sind neutral; im JPEG der Kamera bleiben Bildstil und Filmsimulation erhalten.
      • Apple ProRAW und andere bereits entwickelte (lineare) DNG-Dateien lehnt der Konverter mit einer Begründung ab, statt ihre Darstellung zu raten.
      • Arbeitsspeicher: Eine Datei mit 24 Megapixeln braucht beim Entwickeln etwa 0,5 GB, eine mit 60 Megapixeln etwa 1,3 GB. Die Dateien werden nacheinander konvertiert, damit sich der Speicherbedarf bei vielen Dateien nicht addiert.

      ARW in JPG: Fragen

      Wie wandle ich ARW in JPG um?

      Legen Sie die ARW-Dateien auf dem Konverter oben ab, wählen Sie JPG und klicken Sie auf „Konvertieren“. Jede Datei wird in Ihrem Browser entwickelt und zum Herunterladen angeboten; bei mehreren Dateien fasst „Alle als ZIP herunterladen“ sie in einem Archiv zusammen. Nichts wird hochgeladen.

      Ist der ARW-Konverter kostenlos, und gibt es Grenzen?

      Er ist kostenlos, ohne Konto und ohne Wasserzeichen. Die einzige Grenze ist der Arbeitsspeicher Ihres Computers: Eine Datei mit 24 Megapixeln braucht beim Entwickeln etwa ein halbes Gigabyte.

      Kann ich ARW-Dateien öffnen, ohne sie umzuwandeln?

      Unter Windows 10 und 11 öffnet die Fotos-App die meisten RAW-Dateien, sobald die kostenlose Raw-Erweiterung von Microsoft (Raw Image Extension) aus dem Microsoft Store installiert ist. Auf dem Mac öffnen Vorschau und Fotos RAW-Dateien der Kameras, die Apple unterstützt; neuere Modelle brauchen ein aktuelles macOS. Die Umwandlung in JPG macht das Bild überall sonst nutzbar: auf dem Smartphone, im Web, im Fotolabor.